NAKOS

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http://www.nakos.de/

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FSA veröffentlicht Zuwendungen der Pharmaindustrie an Patienten und Selbsthilfeorganisationen.

2015 wurden insgesamt mehr als 5,8 Millionen Euro weitergereicht.

Der Verein "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA)" hat eine aktuelle

Übersicht über die Zuwendungen seiner Mitglieder an Patienten und Selbsthilfeorganisationen

im Jahr 2015 veröffentlicht. Demnach haben die Pharmaunternehmen im vergangenen Jahr

rund 5,8 Millionen Euro für Patientenorganisationen verausgabt. Mit der Veröffentlichung sollen

Transparenz und Neutralität der Organisationen sichergestellt werden.

Weitere Informationen:

http://www.nakos.de/aktuelles/nachrichten/ey@4224

  • OSA bei Frauen häufig unterdiagnostiziert und mit höheren neurologischen Schäden verbunden

Eine Forschergruppe um Karl Franklin aus Schweden veröffentlichte bereits 2013 eine Arbeit, wonach OSA bei Frauen deutlich häufiger vorkommt als allgemein angenommen. So fand sich einer Population von 400 Frauen, die über einen Fragebogen zu nächtlichem Schnarchen identifiziert wurden, eine Prävalenz von 50%. Zudem wurde ein Zusammenhang mit Alter, arterieller Hypertonie und Übergewicht festgestellt. Paul Macey und Co-Autoren von der UCLA fanden nun heraus, dass bei Frauen, die unter Obstruktiver Schlafapnoe leiden, häufiger funktionelle Schäden im Gehirn festgestellt werden. Anders als bei Männern waren Regionen im Frontalkortex betroffen, die für die Entscheidungsfindung und Gefühlsregulation zuständig sind. Zudem litten die Betroffenen häufiger unter Depressionen oder Angstzuständen. Für die Autoren ergibt sich aus den Beobachtungen, dass bei Frauen auf andere Symptome geachtet werden muss als bei Männern. So fanden Franklin et al. in ihrer Arbeit heraus, dass Schnarchen und Tagesmüdigkeit bei Frauen keine typischen OSA-Symptome sind.

  • Bis zu 5-fach erhöhtes Unfallrisiko bei LKW-Fahrern mit unbehandelter OSA

Ein Team der University of Minnesota und der Harvard Medical School haben in einer Analyse über 1.600 Berufskraftfahrer mit Obstruktiver Schlafapnoe im Hinblick auf deren Unfallrisiko untersucht. Ergebnisse der Studie wurden jetzt in SLEEP veröffentlich. Es zeigte sich, dass Fahrer, die CPAP nicht oder nicht ausreichend nutzen, auf 1.000 Arbeitsjahre etwa 70 vermeidbare Unfälle aufgrund von Schläfrigkeit am Steuer auslösen. In einer vergleichbaren Gruppe von Mitarbeitern ohne OSA oder mit adäquater Therapieadhärenz sind dies nur 14 Unfälle im gleichen Zeitraum. Während der Studie verwendeten nur 43% der Erkrankten CPAP-Therapie regelmäßig. Das Unternehmen verpflichtet bereits seit 2006 alle aktiven Mitarbeiter mit OSA, CPAP zu verwenden und stellt hierzu ein eigenes Team von Ärzten und Pflegekräften zur Verfügung, um die Behandlung zu steuern.

In der Studie zeigte sich jedoch auch, dass 60% der Fahrer, welche die Therapie verweigerten, von sich aus das Unternehmen verliessen, um bei anderen Firmen zu fahren. Im Gegensatz zu Europa gibt es in den USA bislang keine gesetzlichen Regelungen zur Feststellung der Fahrtauglichkeit bei Berufskraftfahrern mit OSA.

 

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Neueste Kommentare

20.02 | 17:07

Normalerweise muss man sein eigenes Gerät mit ins Krankenhaus nehmen, Es wird wohl kaum ein Krankenhaus in der Lage sein, ein Gerät für Sie zu Verfügung stellen

...
20.02 | 11:07

Aus welchem Grund, kann man im Krankenhaus nicht sein eigenes Therapiegerät verwenden?
R.Gehler

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03.02 | 20:48

Vielen Dank für diese Informationen.
herzliche Grüße
Ditmar Bartschat

...
25.10 | 11:32

Sehr interessante Informationen, die für den Betroffenen eine Alternative sein können. Die BKKs akzeptieren leider nur noch CPAP-Billiggeräte, die keiner nutzt.

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